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1895/96 realisierte ein Team von Panoramenmalern unter der Leitung des jungen Münchner Künstlers Michael Z. Diemer und des Tirolers Franz Burger innerhalb weniger Monate das Ölgemälde "Die Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809" auf einer ca. 1000 m2 großen, zirkulären Leinwand.

innenansicht des riesenrundgemäldes

Das Dispositiv im Inneren der Rotunde entspricht bis heute den Kriterien eines klassischen Panoramas, wie sie bereits Ende des 18. Jhs. von Robert Barker patentiert wurden: Der Besucher betritt durch einen dunklen Gang eine erhöhte Plattform und betrachtet aus einer Distanz von mehreren Metern das Rundgemälde, das durch indirektes Tageslicht beleuchtet wird.

Ein Baldachin verdeckt die dahinterliegende Konstruktion. Zwischen Plattform und Betrachter befindet sich das Faux Terrain, eine künstliche Landschaft, die den Effekt eines Simulationsraumes unterstützt.